
Wenn du eine Website oder einen Onlineshop startest, steht eine der wichtigsten Entscheidungen gleich am Anfang: Welchen Webhoster soll ich wählen?
Viele schauen zuerst auf den Preis oder den Speicherplatz – aber ein technischer Punkt wird oft übersehen: die Latenzzeit. In diesem Artikel erfährst du, worauf du beim Hoster achten solltest und wie du prüfst, ob die Server-IP eine gute Performance liefert.
Was bedeutet Latenz?
Latenz ist die Zeit, die ein Datenpaket braucht, um von deinem Computer zum Server und wieder zurück zu gelangen. Je kleiner dieser Wert in Millisekunden ist, desto schneller reagiert deine Website auf Anfragen. Eine hohe Latenz kann dazu führen, dass sich Seiten langsam aufbauen – besonders spürbar bei internationalen Besuchern oder bei Anwendungen wie Nextcloud, Online-Shops oder Videoanrufen.
Warum eine niedrige Latenz wichtig ist
Eine niedrige Latenz sorgt dafür, dass Websites deutlich schneller laden. Das verbessert nicht nur das Besuchererlebnis, sondern auch das Ranking bei Google, da Ladezeit ein wichtiger Faktor für die Suchmaschinenoptimierung ist. Außerdem laufen Cloud-Dienste und Webanwendungen stabiler, wenn die Verbindung keine großen Verzögerungen hat. Auch bei Videokonferenzen oder Dateiübertragungen hilft eine geringe Latenz, Abbrüche und Verzögerungen zu vermeiden.
Wie du die Latenz eines Hosts prüfen kannst
Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, kannst du ganz einfach testen, wie schnell du mit seinem Server verbunden bist.
Am einfachsten funktioniert das mit dem „ping“-Befehl im Terminal oder in der Eingabeaufforderung. Tippe zum Beispielping dezhost.de
und du bekommst mehrere Antworten mit Zeiten in Millisekunden. Werte unter 50 ms gelten im Allgemeinen als sehr gut, wenn sich der Server in Deutschland oder Europa befindet.
Alternativ kannst du Online-Tools verwenden, zum Beispiel ping.pe oder tools.keycdn.com/ping. Diese Dienste zeigen dir die Antwortzeiten aus verschiedenen Ländern und helfen dir einzuschätzen, wie schnell dein Hoster weltweit erreichbar ist.
Weitere wichtige Kriterien bei der Host-Auswahl
Neben der Latenz spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Der Standort der Server ist entscheidend – je näher sie an deiner Hauptzielgruppe stehen, desto besser. Ein guter technischer Support ist ebenfalls wichtig, damit du bei Problemen schnell Hilfe bekommst. Achte außerdem auf Sicherheit, etwa auf vorhandene SSL-Zertifikate, regelmäßige Backups und DDoS-Schutz. Wenn dein Projekt wächst, sollte der Hoster außerdem die Möglichkeit bieten, Ressourcen unkompliziert zu erweitern. Und schließlich lohnt sich ein Blick auf transparente Vertragsbedingungen, damit du keine versteckten Kosten oder automatische Verlängerungen übersiehst.
Fazit
Ein günstiger Preis ist schön, aber Performance und Stabilität sind entscheidend. Teste immer, wie schnell die Server reagieren, bevor du dich festlegst. Eine gute IP-Latenz sorgt nicht nur für zufriedene Besucher, sondern auch für ein besseres Ranking und weniger technische Probleme.
Wenn du Hosting in Deutschland mit niedriger Latenz, persönlichem Support und moderner Infrastruktur suchst, bietet Dezhost alles, was du brauchst – von Webhosting über Domains bis zu Nextcloud-Servern.